Kirche im Raum Aachen
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Wie geht es mit den Neuansiedlungen weiter?

Offene Veranstaltung führt Save-me-Aktive und Interessenten aus Aachen und anderen Städten zusammen

2.500 irakische Flüchtlinge haben in Deutschland im Rahmen eines Neuansiedlungsprogramms der Vereinten Nationen eine neue Heimat gefunden. Vielerorts gibt es lokale bürgerschaftliche Bündnisse, die diesen Menschen bei ihren ersten Schritten unter die Arme greifen. Das gemeinsame Dach dafür ist die Kampagne „Save me“.

Alleine in Aachen engagieren sich neben Behörden und Beratungsstellen einige Dutzend Ehrenamtliche für die 30 Neubürgerinnen und Neubürger, die in der Kaiserstadt ihre Zelte aufgeschlagen haben. Deshalb ist Aachen ein guter Ort für ein bundesweites Treffen von Flüchtlingsschutzorganisationen am Freitag, 19. November 2010.

Von 16 bis 19 Uhr gibt es im Gemeindesaal der Pfarrei Franziska von Aachen an der Aureliusstraße 23 Informationen aus kompetenter Hand. Norbert Trosien vom UNHCR, dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen, berichtet vom Stand der Dinge. Mit ihm diskutiert werden die Perspektiven für eine Weiterführung und Vertiefung des Neuansiedlungsprogramms in Deutschland.

Als Teilnehmer werden Vertreter der Save-Me-Kampagnenstädte aus Deutschland und insbesondere aus Nordrhein-Westfalen erwartet, neben Patinnen und Paten aus der Aachener Region. Weitere Gäste sind willkommen. Grußworte sprechen Bürgermeisterin Hilde Scheidt und Regionaldekan Josef Voß. Für einen Imbiss sorgen Flüchtlinge, die in Aachen durch Save-me-Paten begleitet werden.

Für Rückfragen steht Inge Heck-Böckler von Amnesty International gerne zur Verfügung: Tel. 0032-87-557927 und i.heck-boeckler@amnesty-aachen.de.

 


Von Thomas Hohenschue

Veröffentlicht am 25.11.2010

 
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